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Die Benahoaritas:prähispanische Bevölkerung der Insel

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Die Ureinwohner von La Palma nannten die Insel Benahoare, was soviel bedeutet wie "meine Heimat", die sie in jenen Zeiten mit all ihrem Glauben und ihrer Kraft vor den zahlreichen Übergriffen verteidigten. Von den spanischen Eroberern wurden sie bei ihrem Widerstand dann jedoch unterworfen, vertrieben und niedergemetzelt. Es überlebte allerdings ihr Geist und Wagemut im Gedächtnis und in der Eigenart der Inselbewohner.

Einige der elementaren Wesenszüge der Benahoarita-Kultur waren die Liebe, die Kunst und der präzise Stil, mit denen sie vieles gestalteten: von den rätselhaften und buntscheckigen Felsgravuren und der großartigen Keramik bis zur vielgestaltigen Knochen- und Weichtierkunde bei der Schmuckherstellung. Diese Tugenden lassen sich noch heute an der Art und Weise der Palmeros ablesen, wie sie beispielsweise Gefallen hinsichtlich einer gut ausgeführten Arbeit haben und an der prächtigen und abwechslungsreichen Architektur von La Palma, die in vielen Fällen der natürlichen Umwelt angepasst ist sowie an dem Erhalt der tausendjährigen Wälder und der Leidenschaft für den Schutz des heimatlichen Grund und Bodens.

Den historischen Angaben zufolge, waren die Ureinwohner eher von melancholischem Gemüt. Das muss nicht verwundern, wenn man die puren und bloßgelegten Landschaften betrachtet, die die Insel La Palma prägen: die Abgründe der Caldera de Taburiente, die wilden Steilküsten im Norden, die finsteren Schlünde der Vulkane auf dem Bergrücken Cumbre Vieja und den permanenten Nebel, der die Lorbeerwälder überzieht. Viele dieser Gegenden strahlen eine unsichtbare und unerklärliche Kraft aus, die uns den Schöpfungsgedanken spürbar werden lässt. Die wunderbaren Felsgravuren im Heiligtum Caboco de la Zarza in der Gemeinde Garafía beispielsweise, können nur von einem göttlichen Geist erschaffen worden sein, der von der Macht der Natur und den Naturgewalten der Insel durchdrungen war.

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